Sonntag, 21. Mai 2017

Rezension - "The Foxhole Court" von Nora Sakavic

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The Foxhole Court (engl.)
von
Nora Sakavic

Reihe: All for the Game
Seitenzahl: 260
Erschienen: Januar 2013 (als E-Book, Taschenbuch im März 2016)
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Preis:

Bände:
The Raven King (Band 2; englisch)
The King's Man (Band 3; englisch)

Inhalt

Neil Josten ist das neuste Teammitglied im Exy Team der Palmetto State University. Er ist klein, er ist schnell und hat großes Potential – und er ist ausgerissene Sohn eines mörderischen kriminellen Bosses, bekannt als The Butcher.

Ein Vertrag mit den PSU Foxes einzugehen, ist das Letzte, das er tun sollte. Das Team ist sehr bekannt und sollte sein Gesicht nicht überall im Land in den Nachrichten auftauchen. Seine Lügen werden nur so lange unter dieser Art von Prüfung bestehen und die Wahrheit wird ihn umbringen.

Doch ist Neil nicht der Einzige mit einem Geheimnis. Einer seiner Kameraden ist ein Freund aus seinem alten Leben und Neil kann nicht ein zweites Mal von ihm weggehen. Neil überlebte die letzten acht Jahre durch das davonlaufen. Vielleicht hat er nun jemanden und etwas gefunden, für das es sich zu kämpfen lohnt.


Aufmachung

Die recht simple Gestaltung des Covers ist treffend gewählt worden und könnte ich mir, zumal alles wunderbar mit dem Inhalt zusammenpasst, keine andere Version vorstellen. Man kann wirklich nicht viel sagen, außer dass sie sehr gut gewählt ist.

Meine Meinung

Ich wusste nicht so genau, was mich erwarten würde, lediglich ein Gefühl und dieses verwirklichte sich.

Exy ist das Spiel. Und alles wird für dieses in Kauf genommen, ganz wie es der Reihentitel besagt. Eine Mannschaft, bestehend aus unterschiedlichsten Individuen, die alle ihre ganz eigenen und prägenden Vergangenheiten haben.

Neil Josten, die Hauptfigur, wird Teil jener Mannschaft, die nicht herausragend zu sein scheint, vor allem durch die zersplitterten Verhältnisse der Teamkameraden. Nicht nur privat, sondern auch während eines Spieles geraten sie aneinander und dennoch verbindet sie eine gemeinsame Stärke. Neil, ein Charakter mit einer interessanten dunklen Vergangenheit, wird Teil dieses Teams, obschon es sein Ende bedeuten könnte.

Schon von Beginn an hatte dieses Buch einen faszinierenden Reiz. Es war die Tiefe der Charaktere, die die Seele des Buches ist. Man merkte, dass Nora Sakavic viele Gedanken in die Gestaltung der Personen gesteckt hatte, jeder auf seine Art speziell und von seiner Vergangenheit geprägt. Man könnte meinen, dass dies allein kein besonderes Buch entstehen lässt, aber sind es hier die unausgesprochenen Worte und das selbstständige Zusammenfügen von Fakten, die auf ihre Weise erstaunlich sind. Als Leser ist man erpicht darauf, die einzelnen Persönlichkeiten der Mannschaftsmitglieder zu ergründen, die Gründe, Ursachen und Voraussetzungen für ihr Handeln, die unvorhersehbare Wendungen hervorrufen.

Was mich sehr an diesem am meisten verlockte – auf eine vollkommen positive Art – waren die Charaktere und ihr Fortgang in der Geschichte. Dabei war es erfrischend Graustufen und kein deutliches Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse aufgezeigt zu bekommen, und die Verbindungsstränge zwischen allen zu verfolgen, wie vor allem vieles auf Exy (einer von der Autorin neu entwickelte Sportart, welche Lacross ähnlich zu sein scheint) zurückführt.

Hingegen könnte man die stetige Folgen des Pfades, den die Handlung beschritt, kritisieren, denn außerhalb der zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Sport erfuhr man wenig von der Welt, doch ist es hier nicht störend, denn ansonsten wäre wohl die besondere Atmosphäre und des Buches eigener Geist verloren gegangen. 
Für mich war dieses Buch überaus fesselnd und holte mich von meiner beginnenden Abneigung zu heutigen Büchern weg. Teilweise erinnerte es mich tatsächlich in gewissen Aspekten an "The Raven Boys " von Maggie Stiefvater. Wie auch bei ihr, interessiert mich vor allem der Fortgang der Charaktere im folgenden Band. Ein Buch, das die Veränderung des Lebens aufgrund der Fokussierung einer großen Leidenschaft beschreibt und in manchen Teilen eine Kritik verbirgt. 




Weitere Informationen zu dem Buch und Exy gibt es hier.


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